Mittwoch, 3. September 2014

Die letzten zwei Wochen


[Anmerkung: Dieser Text ist relativ spontan entstanden, doch habe ich beschlossen ihn so zu belassen, da ich ansonsten vermutlich das ganze Teil wieder einstampfen würde. Einige Argumente sind vielleicht nicht vollständig ausformuliert. Sollte ich mich irgendwo unklar ausgedrückt haben, sagt bescheid.
Wer meint mich mit diversen Links zu irgendwelchen Videos, oder komischen, mit Pfeilen versehen Bildern beglücken zu wollen, mag bitte gehen. Um dieses Thema geht es mir nicht und ich habe kein Interesse daran es zu diskutieren.]


Die letzten zwei Wochen waren sehr unangenehm für mich, aus vielen Gründen. Zum einen war ich von der erneuten Welle des Hasses der über diverse, hauptsächliche weibliche Persönlichkeiten innerhalb der Computerspielszene einbrach schockiert. Gleichzeitig war ich jedoch auch von einigen Gegenreaktionen abgestoßen, was es mir schwer machte mich aktive mit diesen Personen zu assoziieren. Ich will kurz ausführen, warum mir diese Geschichte am Herzen liegt, warum es mir persönlich wichtig ist ein Umfeld zu erschaffen in dem Menschen keine Angst vor ihren Ideen und ihrer eigenen Identität haben sollen und warum ich gleichzeitig Probleme damit habe, aktiv gegen Leute vorzugehen, die diese Dinge bedrohen.

Montag, 14. Juli 2014

YouTube - Verhaltensregeln

Im Lichte jüngerer Berichte über YouTuber, die Geld nehmen um bestimmte Spiele vorzustellen, habe ich mich dazu entschlossen mir öffentlich einen Verhaltenskodex zu geben.
YouTube ist keine Homogene Masse und "YouTuber" ist keine adäquate, einheitliche Beschreibung für irgendwas. Zudem gibt es keine zentrale Kontrollinstanz auf YouTube, die Nutzer dazu verpflichtet, sich an bestimmte ethische Standards zu halten (Die Einhaltung dummer Copyright-Regeln scheint Google wichtiger zu sein). Ob eine Person auf YouTube als "Ehrenhaft" wahrgenommen wird oder nicht, hängt davon ab, wie sehr die Zuschauer dieser Person vertrauen.

Ich bin der Meinung, dass jede Person, die Gaming Content auf YouTube produziert und zumindest manchmal so etwas wie "journalistisch" angehauchte Inhalte anbietet, sich auch einen solchen Verhaltenskatalog zulegen sollte. Nicht weil ihr es müsst, nicht weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil ihr eine Verantwortung gegenüber euren Zuschauern habt.

Kommen wir nun zu meinen Regeln:

0. Meine Verantwortung als Produzent von Inhalten gilt zuvorderst meinen Zuschauern und nicht den Entwicklern deren Spiele ich präsentiere.

1. Ich werde niemals finanzielle Kompensation von Entwicklern für Videos verlangen und akzeptieren. Dies beinhaltet sowohl direkte Bezahlung, als auch Dinge wie z.B. Sponsoring.

2. Ich werde Entwickler um Reviewkopien ersuchen und diese auch akzeptieren. Unter der Bedingung, dass ich frei bin, meine eigene Meinung zu sagen. Bedingungen, die in irgendeiner Form meine Freiheit mich auszudrücken einschränken, werden nicht akzeptiert.

3. Ich werde stets nach besten Wissen und Gewissen die dargestellten Sachverhalte präsentieren und eventuelle Fehldarstellungen korrigieren.
                                                                                                                              
Mir ist klar, dass einige der Punkte vielleicht etwas wage formuliert sind. Doch möchte ich das Ding nicht zu einem riesigen Gebilde mit zahlreichen Ausnahmen und Erläuterungen machen.
Wie gesagt: Diese YouTube-Sache setzt Vertrauen voraus. Ich kann mir noch so viele Regeln geben, es gibt niemanden der kontrolliert, ob ich mich wirklich daran halte. Sollte jemals der Eindruck entstehen, dass ich gegen eine, oder mehrere dieser Regeln verstoßen hätte, bitte ich darum, mich umgehend darüber zu informieren.
Wenn es keine Kontrollinstanz gibt, müssen meine Zuschauer dies für mich übernehmen und ich bin bereit mich an diesen Regeln messen zu lassen.


P.S.: Sagt mir bitte, was ihr von den Regeln haltet und was man vielleicht noch erwähnen sollte.

Dienstag, 8. Juli 2014

Eine Geschichte, zwei Tonarten

Ich schreibe in meiner Freizeit ziemlich viel. Am besten kann man die Texte wohl als Kurzgeschichten beschreiben, allerdings sind einige von ihnen wirklich sehr kurz. Ich mache das bereits seit geraumer Zeit, allerdings war das zunächst für mich selbst gedacht um einen Ausgleich zu meiner Magisterarbeit zu finden. Irgendwann habe ich jedoch festgestellt, dass mir das schreiben Spaß macht und das man manchmal sehr faszinierende Dinge über sich selbst lernen kann. Ich habe nun in den letzten zwei Monaten mehr versucht "ernsthaft" zu schreiben, mich also mehr darauf zu konzentrieren, längere in sich geschlossene Geschichten zu verfassen.
Ich möchte nicht alle Geschichten hier teilen, da ich vor habe die besseren Projekte in irgendeiner Form zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Aber nicht jeder Text passt in das rein, was mir vorschwebt und da diese Texte ansonsten nur vor sich hingammeln würden, dachte ich mir, dass ich so genauso gut auch hier reinstellen könnte.

Der Text heute ist recht speziell, weil mir an ihm etwas aufgefallen ist. Ich habe ihn irgendwann im letzten Jahr, direkt nach dem Aufstehen geschrieben:

Freitag, 7. Februar 2014

Ankündigung: Der "Einsiedlerjam"


Ich hasse Fastnacht. Kein "Feiertag" verkörpert das, was ich am Leben verachte mehr, als diese paar Tage aus quasi staatlich verordneter Lebenslust.
Nun lebe ich in Mainz. Nicht nur das, ich lebe in der Mainzer Innenstadt. Diese Tatsache führt dazu, dass ich von Altweiberfastnacht bis quasi Aschermittwoch in eine Art von selbstgewählten Einsiedlertum verbringe (also noch mehr als sonst). Ich lasse den Rollo runter, verschließe meine Zimmertür (meine Abneigung für diesen Tag wird leider nicht von den anderen Bewohnern dieser Wohnung geteilt) und versuche meine Aufenthalte außerhalb meines Refugiums so kurz wie möglich zu gestalten.
 
Dieses Jahr wird nicht anders. Nur habe ich mich dazu entschlossen, dieses Mal etwas Produktives zu veranstalten. Beginnend von Donnerstag, dem 27. Februar bis Mittwoch dem 5. März (was meines Erachtens die wirklich schlimme Zeit abdeckt) werde ich meinen eigenen, privaten "Gamejam" veranstalten.
Ich habe im letzten Jahr mal ein Spiel in Unity gemacht. Es war verwirrend und hat nicht so ganz funktioniert, wie es gedacht habe. Ehrlich gesagt, war es aber auch egal, denn das machen des Spiels selbst hat unfassbar viel Spaß gemacht.
 
Für die Geschichte an Fastnacht werde ich Gamemaker verwenden. Hauptsächlich, weil ich denke, dass es etwas besser für diese Form von Veranstaltung geeignet ist. Zumindest, wenn man ansonsten gar keine Ahnung von Programmieren oder Spieldesign hat. Außerdem wollte ich mal lernen, wie man mit Gamemaker umgeht und ich dachte mir einen festen Stichtag zu haben hilft mir dabei, mich mal endlich mit dem Ding auseinanderzusetzen.
Ich habe keine Ahnung wie das ausgehen wird, aber ich denke die Hälfte des Spaßes an einer solchen Aktion ist nicht zu wissen wie sie ausgeht.
Zu allem Überfluss werde ich den ganzen Spaß vermutlich streamen. Die Qualität wird aufgrund meiner miserablen Internetverbindung eher schlecht sein, aber das ist mir erstmal egal.
 
Warum ich das hier ankündige? Ich weiß nicht genau. Vielleicht um mich mal etwas unter Druck zu setzen. Ich wollte eigentlich schon seit geraumer Zeit mich mit Gamemaker auseinandersetzen, habe es bislang aber schlicht und ergreifend nicht getan.
Vielleicht hat außerdem noch jemand anders Lust an dieser Aktion mitzumachen. Spiele machen ist toll und ich denke es ist nie zu spät mit etwas anzufangen, was man schon immer mal machen wollte.
Es gibt zahlreiche frei verfügbare Engines und einige von ihnen sind speziell dazu gedacht, Menschen die nicht Programmieren können, in die Lage zu versetzen, ein Spiel machen zu können.
Wenn ihr also Fastnacht hasst, oder einfach nichts besseres zu tun habt, schnappt euch ein solches Programm (eine Liste findet ihr hier) und macht einfach mit.

Freitag, 1. November 2013

[BITTE UM FEEDBACK] Eine Idee für ein neues Format

 
 
(So, benutzen wir diesen ‘Blog’ mal wieder für etwas praktisches).


Ich möchte mal etwas versuchen. Vor ein paar Wochen ist mir der Gedanke gekommen, sowas wie einen Computerspiel ‘Buchclub’ zu machen. Jetzt weiß ich nicht wirklich was ein Buchclub ist, also habe ich ein wenig rumüberlegt und bin am Ende bei folgenden Format gelandet.



Jeden Monat gebe ich ein Spiel vor.



Gegen Ende des Monats wird es eine ‘Sendung’ zu diesem Spiel geben.


Diese ‘Sendung’ werde ich (hoffentlich) nicht alleine machen.


Jeden Monat können sich Menschen bei mir melden, die meinen etwas interessantes über das betroffene Spiel beitragen zu können.


Wer sich meldet ist egal, so lange folgende Parameter erfüllt werden:


1. Ein halbwegs ordentliches Mikrofon muss vorhanden sein.


2. Das Spiel sollte mehr oder weniger vollständig gespielt worden sein


3. Ihr seid nicht auf den Mund gefallen und habt halbwegs Spaß an Diskussionen


4. Ihr versteht, dass die Sache ein bisschen Vorbereitung und Zeit von euer Seite erfordert.


Der Grund für diese Parameter ist simpel: Ich habe vor den ganzen Spaß auf Youtube hochzuladen und da wäre es ganz gut, wenn die Sache möglichen Zuschauern irgendeine Form von Mehrwert bringt.



Ziel des ganzen soll es sein, interessante Diskussionen zu haben und sich einfach mit anderen Leuten über ein bestimmtes Spiel auszutauschen und hoffentlich sich auch ein wenig über sie zu streiten.
Ich habe überlegt, das ganze quasi auf ‘Einladungsbasis’ zu machen, mich aber letzten Endes erstmal  dagegen entschieden, weil ich:


1. Nicht wirklich viele Menschen kenne, die ich fragen könnte/möchte


2. Das ganze etwas zu elitistisch für meinen Geschmack ist.


3. Kann es lustig sein, per Zufallsgenerator Menschen zusammenzuwürfeln.




Weshalb ich mich jetzt für folgende Idee entschieden habe.


Wenn ihr denkt, ihr erfüllt die obigen Bedingungen (und bitte seid ehrlich zu euch selbst, im Zweifel kegel’ ich euch nämlich aus der Sendung), dann könnt ihr euch bei mir melden.


Ich werde alle Namen sammeln und am Ende maximal drei Personen auslosen die eingeladen werden.


Vorrausgesetzt alle Menschen haben Zeit, wird irgendwann gegen Ende des Monats das Gespräch aufgenommen. Vermutlich werde ich eineinhalb Stunden Gameplay aufnehmen, so quasi als Diskussionsgrundlage.



So ist zumindest jetzt die grobe Idee, kommen wir nun zu den eher unklaren Dingen bei denen ich mich über Hilfe/Kommentare freuen würde.:



Kommunikationsmittel:


Ich habe mir überlegt Skype zu nehmen, was vermutlich auch funktionieren dürfte. Wenn jemand allerdings eine bessere Idee hat, bitte melden.


Livestrean?


Mir ging durch den Kopf, das ganze als Livestream zu machen und sowas wie eine ‘Call in’ Sendung zu machen, Problem an der Idee ist jedoch, dass meine Upload geschwindigkeit bei mir Zuhause unfassbar langsam ist und ich nicht glaube, dass ein Livestream deshalb technisch möglich ist. Ich will die Möglichkeit aber noch nicht vollkommen ausschließen, weshalb ich das hier mal erwähne, vielleicht hat ja da jemand eine Idee.



Wo wir bei meinem Internet sind:


Ich müsste in jedem Falle testen, ob meine Holzverbindung diese Form von Format überhaupt zulässt.



Sagt mir bitte, was ihr über die Idee denkt und wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, bitte sagt bescheid.



Da ich jedoch gelernt habe, dass solche Projekte nie etwas werden, wenn man nur vage ins nichts redet, werde ich jetzt hier die ersten Sendung, inklusive Spiel ankündigen.



Termin: Samstag, 30. November 2013


Spiel: DARK SOULS The Stanley Parable



Wer Interesse hat, mit mir eine bis eineinhalb Stunden über Dark Souls zu sprechen, dann schickt mir eine Email an mokkograd[at]gmail.com. Mir ist egal, wer ihr seid und was ihr macht, so lange ihr die obigen Bedingungen erfüllt.


Ich werde die Tage nochmal ein Video machen, indem ich den ganzen Kram ankündige, aber ich dachte ich schmeiß die Sache hier schon einmal in den Raum.

Freitag, 2. August 2013

Shadowrun Returns: Erste Eindrücke



Hier meine Ersten Eindrücke zu Shadowrun Returns. Mir gefällt das Spiel eigentlich. Wer auch immer sich das Speichersystem ausgedacht hat gehört in einen dunklen Keller gesperrt.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Ring Runner: Letzte Eindrücke


Im übrigen bin ich mittlerweile der Überzeugung, dass die Entwickler mich nicht leiden können. Fünf minuten nachdem ich das Video im Kasten hatte, las ich, dass sie demnächst noch ein Update rausbringen werden, welcher die Tutorial-Kampagne um 11 Missionen reduziert, was einen großteil meiner grundsätzlichen Kritik an dem Spiel zumindest infrage stellt.

Ich frage mich momentan inwiefern sich Entwickler teilweise durch dieses überhastete Updaten kurz nach Release ins eigene Fleisch schneiden. Meinungen die in den nächsten Wochen formuliert werden, entstehen unter vollkommen anderen Bedinungen, was es für Konsumenten etwas Schwierig macht, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie das Spiel haben wollen.

Aber nimmt mich hier nicht für zu voll. Ich brauch noch immer mindestens zehn Stunden Schlaf am Stück.